[Rezension] Julia Adrian - Die Dreizehnte Fee. Entschlafen (Band 3)

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Titel: Die Dreizehnte Fee. Entschlafen
Autor: Julia Adrian
Original: /
Übersetzung: / 
Cover: Alexander Kopainski
Teil einer Reihe: 3/3
Format: Softcover
Seitenzahl: 320
Erscheinungstag: 29. August 2016
Preis: 12,00€
Kindle Edition: 3,99€






“Keine Geschichte sollte endlos währen. Es muss ein Ende geben. Es gibt immer eines.” 

Die Königin der Feen steht einem neuen Feind gegenüber, der noch mächtiger scheint als alle Schwestern zusammen. Es gibt nur einen Weg, ihn aufzuhalten: Lillith muss ihre Kräfte zurückerlangen und zu dem werden, was sie am meisten fürchtet. Doch wer ist wirklich Freund und wer ist Feind? »Wohin gehst du?«, rufe ich und will ihn am liebsten aufhalten. »Jagen«, antwortet er kurz angebunden, dann verschwindet er und lässt mich zurück. 

Er gibt mich frei. Meine Zeit ist noch nicht gekommen. Aber unsere scheint vorbei. Quelle

Ich bin Lilith, ich bin die Feenmutter, ich bin die Königin. Das alles sind Teile von mir. Das alles bin ich.
Seite 37

Das Cover ist wunderschön und gliedert sich perfekt in die Reihe ein. Dieses Mal wurde die Farbe rot gewählt. Rot wie die Liebe? Rot wie Blut?

Ich liebe "Die dreizehnte Fee" schon seit dem ersten Wort, welches ich gelesen hatte. Den ersten Band habe ich im April 2015 gelesen, damals war die liebe Julia noch nicht beim Drachenmondverlag. Band eins konnte mich absolut begeistern, auch Band zwei stand seinem Vorgänger in nichts nach. Nun also habe ich mich an den finalen Band der Fee gewagt, mit etwas Angst.

Ich gebe zu, ich habe das Lesen des letzten Bandes ein bisschen hinausgezögert. Warum? Irgendwie hatte ich Angst vor dem was mich erwarten wird. Und ich wollte mich noch nicht von den Charakteren trennen, welche immer wieder in meinen Gedanken herumschwirren. Doch letztendlich siegte die Neugier, alle meine Fragen beantwortet zu wissen.

Vielleicht erkenne ich mich selbst: Was machten zwei Tote mehr oder weniger? Nichts, es macht keinen Unterschied.
Seite 51

Lilith, die dreizehnte Fee, die Königin, die Feenmutter. Kein einfacher Charakter und doch so unglaublich liebenswert. Sie hat böse Gedanken, handelt manchmal auch so und trotzdem liebe ich diesen Charakter. Denn auf der anderen Seite ist sie sehr verletzlich und absolut menschlich. Sie hat Gefühle, welche sie sehr sensibel erscheinen lassen. Und sie kämpft für die Liebe.

Julia´s Schreibstil ist magisch und ich konnte mich komplett in ihren Worten verlieren. Ich kam mir selbst vor, wie ein Teil der Geschichte. Die Emotionen der Charaktere waren spürbar und nachvollziehbar, das Leid und die Angst waren greifbar.

"Glaub mir, Kindchen, die Liebe verträgt so einen kleinen Streit, hat ihn manchmal wahrlich nötig. Erst wenn es zur Gewohnheit wird, solltest du dir Gedanken machen."
Seite 57

Es passierten so viele Sachen in dieser Geschichte, welche ich niemals erwartet hätte. Immer wieder wurde ich überrascht, sogar regelrecht geschockt. Einige Erlebnisse machten mich sehr traurig, andere wiederum erwärmten mein Herz und ließen mich strahlen. Alle Emotionen die man sich vorstellen kann erlebt man in dieser Geschichte, beziehungsweise in der gesamten Trilogie rund um "Die dreizehnte Fee". Es wird nie langweilig, nichts ist wie es scheint und keiner ist der der er vorgibt zu sein.

Nun muss ich Abschied nehmen. Abschied von den großartigen Charakteren, einer wundervollen magischen Welt und meinem kleinen persönlichen Zufluchtsort. Doch der Abschied ist nicht für immer, denn ich werde die Bücher immer und immer wieder lesen. Ich werde jedem davon erzählen und ich trage die Geschichte immer bei mir.

"Die dreizehnte Fee" ist etwas ganz besonderes und für mich ein absolutes Highlight. Das Ende der Reihe war nicht so wie ich es erwartet hatte und doch passte es perfekt. Ich denke alles andere wäre nicht authentisch gewesen.
Die Trilogie ist absolut lesenswert und ist für mich ein wahres Highlight. Die Geschichte werde ich so schnell nicht vergessen.


*** Ich bedanke mich ganz herzlich bei Julia und der lieben Astrid für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar ***



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