[Rezension] James Carol - Broken Dolls. Er tötet ihre Seelen

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Titel: Broken Dolls. Er tötet ihre Seelen
Autor: James Carol
Original: Broken Dolls: A Jefferson Winter Thriller
Teil einer Reihe: 1/?
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 384
Preis: 9,95€
Kindle Edition: 7,99€
Verlag: dtv 




Er ist kein gewöhnlicher Ermittler. Jefferson Winter ist Profiler. Und der Sohn eines berüchtigten amerikanischen Serienmörders. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, grausame Täter wie seinen Vater zur Strecke zu bringen. Doch manchmal fragt er sich, ob er etwas von dessen dunkler Seite geerbt hat. Und ob das der Grund dafür ist, dass er sich so gut in sadistische Mörder hineinversetzen kann …Für einen besonders verstörenden Fall wird er nach England gerufen: Bereits vier junge Frauen sind einem perfiden Täter in die Hände gefallen, der seine Opfer nicht tötet, sondern ihnen einen Teil des Gehirns entfernt – womit er ihr Leben faktisch vernichtet. Jetzt ist eine fünfte Frau verschwunden. Jefferson muss und wird alles daransetzen, den Täter zu finden, bevor auch ihre Seele zerstört wird. Quelle


Das Cover finde ich wirklich sehr gut gelungen. Es vermittelt eine schaurige Atmosphäre die mich neugierig auf das Buch gemacht hat. Der Titel tut sein übriges und man kann an diesem Buch gar nicht vorbei gehen ohne einen Blick zu riskieren.

Warum wollte ich das Buch lesen?
Ich habe das Buch auf einigen Blogs entdeckt und wurde neugierig. Als ich dann in der Buchhandlung meines Vertrauens war und das Buch sah musste es mit. Es sah real noch so viel besser aus als auf den Bildern. Cover und Klappentext haben mich vollkommen in ihren Bann gezogen und ich konnte nicht widerstehen.

Der Einstieg war super spannend und zeigte gleich die Welt in der der Profiler Jefferson Winter lebt.
Sein Vater war ein Serienkiller und wurde zum Tode verurteilt. Jefferson ist Anfang 30 und kann nur mit Whiskey und Schlaftabletten etwas Ruhe finden. In seinem Job ist er einsame spitze und wirkte auf mich sehr authentisch. Er hat ein gutes Gespür für das was er tut und konnte mich oft überraschen.
Ich war sehr froh es mit einem jungen Ermittler zu tun zu haben. Die meisten befinden sich dann doch in einem gesetzteren Alter.

Die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Sophie Templeton wurde Jefferson bei seinen Ermittlungen zur Seite gestellt und sie bildeten ein eingesponnenes Team.

Ich habe zum ersten Mal einen Thriller gelesen, in dem der Täter seine Opfer nicht tötet. Somit war dies für mich eine ganz neue Erfahrung und ich hatte ein wenig Angst das mir zu wenig Thrillerelemente geboten werden. Doch dies war zum Glück nicht der Fall. Auch wenn es keine Toten gab hat der Autor eine schaurige Atmosphäre geschaffen die mir eine Gänsehaut beschert hat.

Geschrieben ist der Thriller hauptsächlich aus der Sicht von Jefferson Winter. Aber auch Kapitel aus Sicht der Opfer sind vorhanden, welche mir ganz besonders gut gefallen haben. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und einige enden mit einem fiesen Cliffhanger, welche einem zum Weiterlesen treiben. James Carol versteht es den Leser an sein Buch zu fesseln.

Beim Lesen merkt man immer wieder wie sehr sich der Autor mit dem Thema der Lobotomie auseinandergesetzt hat. Er beschreibt alles detailgetreu, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte. Dabei artet es jedoch nicht in langatmigen Vorträgen aus und mir wurde zu keiner Zeit langweilig. Es war spannend die Ermittlungen zu verfolgen und gemeinsam mit Jefferson dem Täter auf die Spur zu gehen.
Allerdings hätte ich mir mehr über die Psyche des Täters gewünscht. Das Ende war ziemlich aprubt und hätte besser ausgebaut werden können. Das Motiv des Täters war für mich nicht wirklich nachvollziehbar und ich hätte mir mehr Details gewünscht. Auch hätte ich gern mehr Kapitel aus Sicht der Opfer gelesen um somit auch mehr über ihren Peiniger zu erfahren.

James Carol schafft es den Leser zu verwirren und in die Enge zu treiben. Dabei füttert er ihn stückchenweise mit Informationen. Und wenn man denkt man weiß wie der Hase läuft, kommt wieder alles anders. Eine Berg- und Talfahrt der Gefühle, die einen nicht mehr loslassen. Und das ganz ohne Gefühlsduselei.


Broken Dolls ist der spannende und mitreißende erste Fall für den Profiler Jefferson Winter. Das Buch überzeugt mit einem sympathischen Ermittler, krankhaften Vorlieben und seelenlosen Opfern. Ich bin schon sehr auf den zweiten Fall von Jefferson gespannt. Wird er diesen wieder so souverän lösen können?


Infos zum Autor:

James Carol geboren 1969 in Schottland, hat bereits als Gitarrist, Toningenieur, Journalist und Pferdetrainer gearbeitet. Er lebt mit seiner Familie in Hertfordshire/England. Quelle

Infos zur Reihe:

Band 2 (erscheint im Juli 2015)

Kommentare:

  1. Huhu meine Liebe :)
    Eine wundervolle Rezension, just like always ♥
    Bei dem Titel habe ich eher an Puppen und Fantasy gedacht … weiß auch nicht wieso xD

    Schönes Wochenende ♥

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    1. Danke meine Liebe =)
      Oh man ich müsste euch auch mal antworten wenn ihr immer so fleißig kommentiert -.-
      2015 wird alles besser xD Oder auch nicht ^^
      Fantasy ist es definitiv nicht und mit Puppen hat es schon was zu tun ^^

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  2. Hallo meine liebe Sunny ♥
    Ich habe das Buch auch ganz toll gefunden, besonders die spannende Wendung mit Eve.
    Jetzt können wir uns gemeinsam auf den zweiten Band freuen - juhuuu :)
    Wirklich eine zauberhafte Rezension *beide Däumchen ganz weit nach oben streck*

    Alles Liebe,
    Jasi ♥
    P.s: Ich wünsche dir einen wunderschönen Adventssonntag morgen!

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    1. Hey liebe Jasi =)
      Ja das mit Eve war schon genial =) Da war ich auch kurzzeitig etwas verwirrt ^^
      Danke dir für das Kompliment <3

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  3. Hi Süße,

    das ist mal kein Buch für mich, aber ich freue mich dass es dir doch so gut gefallen hat =)

    Glg & einen zauberhaften 3. Advent <3
    Micha

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    1. Hey Mausi =)
      Was ??? Kein Buch für dich??? Das hätte ich nun nicht gedacht :-p
      <3

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  4. Meine treue Partnerin in Stalkereien & Aufregereien :D

    Ich muss gestehen, dass ich es zwar okay fand, aber es gibt bessere. Ich muss dich wirklich mit Cody McFaydens Bücher oder anderen Profilern vertraut machen...James Carol konnte zwar gut schreiben, aber mir persönlich fehlte seinem Prota irgendwie das gewisse Etwas, dass ihn abhebt. Er wirkte so gewöhnlich auf mich...und das, obwohl er ungewöhnlich promotet wurde. :/ Naja, dennoch fand ichs toll, es mit dir gelesen zu haben und auch, dass es uns gut unterhalten konnte, NATÜRLICH stimme ich dir und deiner Meinung wieder mal zu (alles andere wäre auch unverzeihbar) und SELBSTVERSTÄNDLICH hast du das in super Worten zusammengefasst. *Fan deiner Rezensionen bin <3 *

    Dann wadden wir mal brav auf dne zweiten Band ab. :D

    Bis gloisch
    ~ Jack

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    1. Hey Jacki-Man xD

      Dank dir darf ich ja nun den lieben Cody lesen *.* Oh man ich bin echt schon voll gespannt und freue mich auf viele Tote, Blut und Quälereien ^^
      Ich hoffe doch das du Band 2 trotzdem mit mir zusammen liest? ^^ Fand es nämlich auch gaaaaaaanz toll <3
      Danke für das Lob *ganz gerührt bin* :-*

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  5. Hallo Liebes :)
    Eine wirklich sehr schöne Rezension von dir. Ich muss gestehen kurz war ich etwas traurig, dass ich bei BdB kein Glück hatte, irgendwie hätte mich das Buch etwas (aber auch nur ein ganz kleines bisschen^^) gereizt. Aber vielleicht lese ich es ja irgendwann.
    Ich finde Profiler ja sehr interessant, aber ich glaube da muss ich ein Buch mit einer Frau als Prota lesen. :)

    Liebe Grüße ♥
    Katja

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    1. Danke meine Liebe <3
      Du musst es einfach lesen. Guck mal Steffi fand es auch toll xD Also hopp hols dir ^^
      Hätte ich dir doch das zu Weihnachten schenken sollen :-p
      Ich muss nicht immer unbedingt ne Frau als Profiler haben. Männer gefallen mir da irgendwie besser in dem Genre ^^

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